Studium Faesolanum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stvdivm Fæsvlanvm

Studium Faesulanum ist ein Forschungszentrum mit Sitz in Wien. Sein wissenschaftlicher Tätigkeitsbereich erstreckt sich von der Bestandsaufnahme und Aufwertung des kostbaren Kulturerbes der Diözese Fiesole (Toskana) bis hin zur Publikation qualifizierter Studien, die sich der kritischen Erforschung ihrer jahrhundertelangen Geschichte widmen.

 

Grundsätzlich erstreckt sich die Tätigkeit des Forschungszentrums über zwei kulturelle Bereiche, den sakralen und den profanen, die gemeinsam den corpus faesulanum bilden:

 

- Corpus sacrum - Bischöfe, Heilige, Päpste, Geistliche, Kathedralen (Fiesole hatte vier davon), Basiliken, Pieven und "Pivieri", Oratorien, religiöse Orden, "Opere", "Compagnie" und "Confraternite", Abteien, Klöster, Archive, "Visite pastorali", päpstliche Bullen, kaiserliche Diplome und dergleichen; all dies von den Anfängen des Christentums mit seinem ersten Bischof Romulus und der Gründung des Bistums bis herauf in unsere Tage.

 

- Corpus profanum - Ortsvorsteher, Senatoren, Herzöge, Großherzöge, Könige und Kaiser, Wissenschaftler, Litteraten, Künstler; Villen, Königshöfe, Schlösser, Paläste, Theater, Museen, Volksfeste, Kommödianten, Theater-, Ballett- und Musikaufführungen.

 

Die Basis der wissenschaftlichen Untersuchungen bilden die unzähligen Schriften des Mons. Giuseppe Raspini (1908-2010), Kanonikus des Domkapitels der Kathedrale des Hl. Romulus, der in seinem langen Leben als Historiker und bischöflicher Archivar die gesamte historische Entwicklung des Fiesolanischen Territoriums studiert, untersucht und beschrieben hat. Die erste Phase der Forschung widmet sich somit der Bearbeitung und neuen Herausgabe des Raspinischen Gesamtwerkes, ein unumgänglicher Schritt für spätere weiterführende Recherchen. 

 

Außer der Publikation einer selbständigen Schriftenreihe, bemüht sich das Forschungszentrum auch um eine hohe Verbreitung und enge wissenschaftliche Konfrontation durch die Organisation von regelmäßigen Symposien und Studientagen, sowie um eine Förderung junger Studenten zu innovativen monographischen Untersuchungen.

 

Letztes Update: 22. 11. 2011
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